Was ist Schlafapnoe?

A) Die obstruktive Schlafapnoe

besteht bei Menschen, die stark und unregelmäßig schnarchen.

Wie kommt es dazu?

Während des Schlafes sind Zunge und der weiche Gaumen zeitweise völlig entspannt. Die Zunge rutscht tiefer in den Rachen, die verbleibende Rachenöffnung wird kleiner, bis sie sogar ganz verschließt (Obstruktion) !

B) Die zentrale Schlafapnoe

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Schlafapnoe bei Kindern

Auch bei Kindern gibt es relativ häufig Atemstörungen im Schlaf, die sich durch lautes Schnarchen, unruhigen Schlaf, seltener durch Atemstillstände bemerkbar machen.
Zum Teil begleitet von Konzentrationsstörungen und deutlicher Unruhe am Tage.
Schlafgestörte Kinder sind schlechter in der Schule.

Wenn sie mehr über Schlafapnoe wissen möchten besuchen sie eine der Selbsthilfegruppen.

Symptome des Sekundenschlafs:

  • Augenbrennen
  • Schwere Augenlider, kurzes Zufallen eines oder gar beider Augen
  • Ruckartige Lenkbewegeungen
  • Traumartige Gedanken
  • Kopfschmerzen
  • Gähnen
  • Frösteln
  • Allgemeines Müdigkeitsgefühl

© Illustration: Schlafapnoe Selbsthilfe-Gruppe Nordwestschweiz

ist die ausbleibende Steuerung vom Gehirn, die den Atemstillstand verursacht. Das Schnarchen spielt dabei fast keine Rolle. Mit dem Ausfall der Atmung (zentral) beginnt die Schlafapnoe.

Die Mehrzahl aller Betroffenen hat eine gemischte Form von obstruktiver und zentraler Schlafapnoe.

Atemstillstände von mehr als 10 Sekunden bis hin zu 2 und sogar 3 Minuten (!) wiederholen sich mehrfach während des Schlafes.

Häufigkeiten von 100 – 500 Atemstillständen während der Nacht kommen vor.
Diese Menschen kommen nicht in den erholsamen Tiefschlaf.
sie haben immer ein verstärktes Schlafbedürfnis.
Ein erholsamer Schlaf ist die Basis für eine gute Gesundheit!

Symptome wie z.B. Herzbeschwerden, hoher Blutdruck, morgendlicher Kopfschmerz, Einschlafneigung (Sekundenschlaf) können Ursachen in der Schlafapnoe haben.
In leichten Fällen reicht oft bereits eine Umstellung der Lebensgewohnheiten aus:
z.B. Gewichtsreduzierung, Alkohol-, Nikotin- und Schlafmittelverzicht. Geregelte Schlafzeiten.


RLS
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